Resin-Babies
Wie? Was sind denn jetzt schon wieder Resin-Babies? 😳
Resin = Kunstharz 😁
Im großen und ganzen unterscheidet man zwischen Naturharzen und Kunstharzen.
Der Begriff «Resin» kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Kunstharz, auch Epoxidharz oder Epoxy genannt.
Das heißt, dass diese "Resin-Babies" aus Kunstharz bestehen.
Nicht aus Vinyl - wie die Reborn-Bausätze - und nicht aus Silikon. Einfach Harz.
Wie bei all den anderen Reborn-Kunstwerken auch, werden diese Babies zuallererst von einem Künstler handmodelliert.
Wenn dieser aufwändige Prozess beendet ist, kann die Künstlerin nun mit Hilfe ihres Modells eine Form bauen, in die sie dann das noch flüssige Harz gießt. Und dann heißt es warten: Und zwar bis zu 36 Stunden. Endfest ist das Harz nach ca. 7 Tagen bei 20°C.
Anschließend ist der Rohling fertig für den Feinschliff: Kleine Unebenheiten, Fehlerchen und Co. können nun überarbeitet und geschliffen werden.
Ist das Resin-Baby dann perfekt geformt, geht es ans "zum Leben erwecken".
Denn nun dürfen die Rohlinge ab in die Welt, um dort von unterschiedlichsten KünstlerInnen rebornt zu werden.
Ich zeige euch auf dieser Unterseite meiner Homepage den kleinen „Tucker“,
der von Laura Tuzio Ross modelliert, gegossen und eigenhändig rebornt worden ist. ❤️
Hier ist ein Beispiel-Modell (allerdings von einem ganz anderen Baby,
einem großen Bausatz) an dem Laura Tuzio Ross im März dieses Jahres "dran" war,
welches sie anhand eines Fotos knetete und formte:
(Ich habe alle Bilder von Laura mit ihrem Namen versehen,
um einem eventuellen Missbrauch vorzubeugen.)
Habe ich recht? ... Ist das nicht einfach nur WOW?
Ich bin immer wieder sprachlos, wenn die Künstler so lieb sind,
der Welt zu zeigen, was sie gerade so zuhause tun.
Nun lade ich euch hier weitere Bilder hoch: Es sind alles Fotos von Laura Tuzio Ross,
anhand derer sie der Welt und ihren Fans ihre neuen „Tucker-Babies“ vorstellen konnte.
Gleich auf der ersten Collage könnt ihr übrigens den Vergleich zum echten, realen Tucker sehen. 😁 Denn Laura hat den Sohn von ihrer Freundin Carrie Gurney Davis nachmodelliert. Er war ihre Inspiration. Genial, oder?
Das kleine Resin-Baby Tucker war eine limitierte Auflage von nur 25 Stück weltweit.
Ich hatte gar keine andere Wahl und musste eine E-Mail zu Laura in die USA schicken und sie fragen, ob ich eines der kleinen Wunderwerke in meine Sammlung aufnehmen kann. Wir Liebhaber konnten uns zwischen zwei Hauttönen entscheiden (Kaukasisch und Ethnisch). Außerdem durfte man ihr schreiben, welche Haar- u. auch Augenfarbe man sich wünscht. Ziemlich coole Sache.
Also nahm sie die Bestellung entgegen, Tuckers Rohling wurde mit Acryl gefärbt, die Haare ganz liebevoll geklebt (Harz ist sehr hart, sodass man die Haare dementsprechend nicht Rooten kann.) und nach nur knapp 4 Wochen war dieser Miniatur-Schatz schon bei mir.
Von den Vereinigten Staaten bis nach Niedersachsen. 😃
Ich habe mich so sehr gefreut.
Nicht nur über Tucker, der bald bei mir sein sollte. 😊 Denn ich fragte, während wir per
E-Mail die Bestellung besprochen haben, ob ich ein Autogramm von ihr bekommen könnte. Ich liebe ihre Arbeiten, habe einige Bausätze von ihr gebunkert und auch fertige Rebornbabies ihrer handmodellierten Schätze sitzen/ liegen hier bei mir.
Laura schrieb: „Sure. Of course!!“ (Ja, natürlich.)
Leute, da bin ich schon vor Freude gesprungen, bevor überhaupt etwas passiert war. 🙈
...
Und tadaaaaaaaaaaaaaa, da war plötzlich Tucker in unserem Haus.
Schon als ich ihre Unterschrift auf dem Zollformular sah, wurde ich so unfassbar euphorisch, das kann sich kein "normaler" Mensch vorstellen. 😝
Schaut einfach mal selbst, welcher Frechdachs da aus heiterem Himmel
auf meiner Hand saß. 😍
Ich war einfach nur total entzückt. Verliebt bis über beide Ohren. 🙈😂
Und ich bin es immer noch. Jedes Mal wenn ich ihn ansehe, da muss ich grinsen.
Im übrigen ist der kleine Kerl nur 14 cm vom großen Zeh bis hin zu den Fingerchen.
Das ist sehr, sehr klein, wenn man diese Perfektion betrachtet. 😍
Ach, um es sich besser vorstellen zu können: Diese kleinen Wunderwerke gleichen einem Stein dieser Größe. Auch vom Gewicht. Ja, das kann man so sagen. Wenn man eines davon nimmt und damit vorsichtig auf eine Tischplatte klopft, dann ist es einem Stein sehr, sehr ähnlich.
So Ihr Lieben. Ich hoffe, ihr konntet einen klitzekleinen Einblick
in die Welt der Resin-Babies gewinnen. Es hat mir viel Freude gemacht,
euch diesen Eindruck zu überbringen.
Ganz liebe Grüße, eure Sanny. 💕☀️